Freitag, 21. Juli 2017

Warum werden Menschen von Stechmücken gestochen?

Weibliche Mücken benötigen zur Produktion der Eier Eiweiße, die sie aus pflanzlicher Nahrung nicht bekommen können. Sie behelfen sich daher mit dem Blut von Menschen oder Tieren. Die genaue Bezeichnung dieser Insektenfamilie ist "Stechmücken".
Um stechen zu können, muß eine solche Mücke zunächst ein Angriffsziel finden. Ist ein Opfer gefunden, wird der Stechrüssel in die Haut versenkt. Diesen Stich spürt man normalerweise nicht, da die Haut bei diesem "Eingriff" kaum verletzt wird und so nur wenige Nervenzellen betroffen sind. Die Mücke spritzt nun Speichel in die Einstichstelle. Damit wird die Blutgerinnung verhindert, die uns vor einem Verbluten bei Verletzungen schützt. Das Blut bleibt flüssig und die Mücke muß nicht immer wieder neu zustechen.
Gleichzeitig wird die Einstichstelle betäubt, indem mit dem Speichel Eiweißverbindungen in die Einstichstelle gespritzt werden, und so evenuell doch vorhandener Schmerz ausgeschaltet. Als Nebenwirkung dieses Eingriffes reagiert die Haut der Opfer allergisch, es kommt zu Schwellung, Rötung und Juckreiz. 

Mücken orientieren sich an dem Geruch und an der Temperatur eines Menschen.

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